Naturhorn kommt vom Wasserbüffel
Nutztier und Materiallieferant für Naturhornfassungen

Zur Produktion von HOFFMANN-Naturhornfassungen wird überwiegend das Horn des indischen Wasserbüffels verwendet. Er wird in Asien als Haustier gehalten, vergleichbar mit unseren Rindern. Es sind keine Tiere, die unter das Washingtoner Artenschutzabkommen fallen.
Gerade als landwirtschaftliches Nutztier ist der Wasserbüffel in vielen Regionen dieser Erde einfach nicht wegzudenken. Er wird als vierbeiniger Traktor vor Pflug und Egge gespannt, zieht Karren und hilft beim Dreschen und Wasserfördern.

Geradezu lebenswichtig ist der Büffel in den Reisanbaugebieten Asiens für die Menschen. Neben Milch und Leder liefern die Tiere als Nebenprodukt das hochwertige Naturmaterial aus dem schließlich in der HOFFMANN Brillenmanufaktur in aufwändiger Handarbeit exklusive Brillenfassungen entstehen.
Bis zu zwei Meter werden die Hörner eines Wasserbüffels lang. Doch nur ein kleiner Teil davon kann auch tatsächlich als Ausgangsmaterial für eine Brillenfassung verwendet werden.


Es werden hohe Qualitätsanforderungen ans Material selbst und an die Ästhetik der Struktur gestellt. Die HOFFMANN-Spezialisten mit ihrer jahrelangen Erfahrung im Umgang mit dem Material wählen deshalb nur die besten Stücke aus und verarbeiten sie weiter zu einer wunderschönen Naturhornfassung. Charakteristisch für Naturhorn sind die harmonischen und eigenwilligen Farbtöne, denn jedes Horn ist ein Unikat.
Sind auch in der Eifel noch keine lebenden Wasserbüffel gesichtet worden, wird man aber einige hundert Kilometer weiter südlich in Europa fündig. Eine dem Wasserbüffel verwandte Gattung ist nämlich bei Italiens Bauern im Dienst. In Italien stellt man aus der fettreichen Büffelmilch Mozarella her, die als eine der berühmtesten Käsesorten so gefragt ist.

Anekdote am Rande: Einige Landwirte nutzen den Umstand, dass die Büffel Musik und Klang der menschlichen Stimme mögen. Durch ihre Weidemelkschuppen schallen Arien von Puccini und Verdi. Die Büffel haben sich dermaßen daran gewöhnt, dass sie ohne Berieselung mit Opernmusik keine Milch mehr geben.